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Forellen:
Bei frischen Forellen muss immer erst
geschnuppert werden, denn sie können modrig sein
und nach dem Räuchern auch so schmecken.
Durch falsche Lagerung oder unsauberes
Arbeiten, vor allem in der feuchten Jahreszeit,
kommt es in Zuchtbetrieben ganz selten mal vor,
dass sich modrige Futterreste in die Becken
verirren und dort von den Forellen gefressen
werden. |
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Durch das Futter gelangt der erdige, modrige
Geruch und Geschmack ins Fleisch.
In Angelteichen und Naturgewässern kommt es im
Gegensatz zu Zuchtbetrieben weitaus häufiger
vor, dass die Forellen modrig schmecken, da sie
dort vor dem Schlachten nicht in klarem Wasser
gehalten werden.
Bei ausgenommen Forellen kann man den Geruch
am besten in der Bauchhöhle wahrnehmen, wenn er
denn vorhanden ist.
Nach dem Qualitäts- und Frischetest werden
die Fische in Salzlake eingelegt. Ich verwende
ausschließlich Wasser und Salz, denn alles
andere ist Spielerei hat man mir gesagt. Zum
Schnellsalzen, das heißt so cirka 4 Stunden,
nehme ich eine 10% Lösung. Wenn es mal nicht so
schnell gehen muss, lasse ich die Fische über
Nacht in einer 5% Lösung schwimmen.
Normalerweise sollen die Fische nach dem
Nasssalzen erst einige Zeit trocknen, denn nur
so können die Forellen die Rauchfarbe annehmen
und gold-gelb werden. Mir wurde beigebracht die
Forellen direkt überm Feuer zu trocknen was
einige Zeit einspart und auch zu guten
Ergebnissen führt. |
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