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Curry

Wer wissen möchte ob Curry am Baum oder am Strauch wächst, wird weder in der Karibik, noch in Fernost und schon gar nicht in Indien fündig werden.

Curry ist eine Gewürzmischung, deren Zusammensetzung nicht nur von Region zu Region, nicht nur von Ort zu Ort, sondern sogar von Haus zu Haus unterschiedlich ist.

In Indien, dem Curry-Land schlechthin, steht die individuelle Currymischung einer Familie für den Geschmack des Hauses. Die Inder nennen ihr Curry auch nicht Curry, sondern Garam masala. Bis zu 30 verschiedene Gewürze werden zu einem Gemisch verwendet.

Hauptbestandteil ist Kurkuma, der dem Curry seine gelbliche Farbe gibt. Kurkuma wird auch Gelbwurz genannt und ist der Wurzelstock einer Ingwerpflanze. Weitere Zutaten können sein Kardamomsamen, Koriander, Muskatblüte, Pfeffer, Kümmel, Nelken, Ingwer, Paprika, Piment, Bockshornklee, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Senfkörner, Muskatnuss und Rosmarin.

Je nachdem ob das Curry zu Fisch oder Fleisch verwendet wird, wird die Zusammensetzung variiert. Echtes Curry wird man bei uns nicht zusammenbauen können, da eine ganz besondere Zutat bei uns nicht zu bekommen ist. Curryleaf, das grüne Blatt eines Baumes, wächst nur in den Curry-Ländern und verleiht der Gewürzmischung eine ganz besondere Note.

Ich hab noch nie versucht mein eigenes Curry herzustellen, aber vom Hörensagen weiß ich, dass es sich durchaus lohnen kann es mal zu probieren, denn abgepackte Fertigmischungen sind niemals individuell genug und treffen nicht immer den persönlichen Geschmack. Zudem sollte man sich, wenn man es schon selber macht, sein Curry so frisch wie möglich zubereiten. Dafür benutzt man am Besten einen Mörser und zerreibt die Zutaten erst kurz vorm Würzen, damit die ätherischen Öle sich nicht verflüchtigen können.

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